Gazellenherde im Serengeti-Nationalpark - Autor: Giles Laurent @ Wikimedia Commons

Eurasisches Eichhörnchen


Wikimedia Commons / Rhododendrites

Was ist das Eichhörnchen und wo lebt es?

Das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) gehört zu den Nagetieren und zur Familie der Hörnchen. Es lebt in den bewaldeten Regionen Europas und Asiens, mit Ausnahme einiger Mittelmeerinseln. Am liebsten wohnt es in Wäldern mit hohen Nadelbäumen. Aber auch in Laubwäldern und Parks fühlt es sich wohl, wenn es genug Futter findet.

Wie sieht es aus?

Das auffälligste Merkmal ist der buschige Schwanz. Eichhörnchen wiegen etwa 300 bis 500 Gramm. Ihr Bauch und ihre Brust sind weiß. Der Rücken ist meistens rot, kann aber auch schwarz oder hellgelb sein.

Die Hinterpfoten sind länger und kräftiger als die Vorderpfoten. Im Winter haben Eichhörnchen kleine Haarbüschel auf den Ohren. Diese nennt man Pinsel.

Wie lebt es?

Eichhörnchen bauen hoch oben in den Baumkronen mehrere Nester aus Zweigen und Blättern. Diese Nester heißen Kobel. Wenn Gefahr droht, wechseln sie manchmal das Nest.

Mit ihren scharfen Krallen können sie sehr gut klettern. Ihr Schwanz hilft ihnen beim Balancieren.

Eichhörnchen sind tagaktiv. Nachts schlafen sie in ihrem Kobel. Sie halten keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe. Das bedeutet, dass sie zwischendurch aufwachen, um zu fressen.

Was frisst es?

Eichhörnchen fressen Eicheln, Nüsse, Beeren, Knospen und Blätter. Manchmal fressen sie auch Schnecken und andere kleine wirbellose Tiere. Im Winter fressen sie sogar giftige Pilze.

Im Herbst sammeln sie Nahrung und verstecken sie im Boden, in Astgabeln oder in alten Vogelnestern.

Wie bekommen sie Junge?

Im Spätsommer bringt das Weibchen zwei bis sechs Junge zur Welt. Bei der Geburt sind die kleinen Eichhörnchen blind. Erst nach etwa zwei Monaten verlassen sie zum ersten Mal das Nest.

 
Wikipedia.org / NordNordWest
Verbreitungsgebiet der Eichhörnchen

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