Die Klasse der Schnecken
Schnecken bilden mit etwa 100.000 Arten die größte Klasse innerhalb der Weichtiere. Damit stellen sie die artenreichste Gruppe innerhalb des Tierstamms der Weichtiere dar.
Schnecken sind weltweit verbreitet. Die meisten Arten leben im Meer. Es gibt jedoch auch viele Arten im Süßwasser, zum Beispiel in Seen und Flüssen, sowie an Land, wie die bekannten Gartenschnecken.
Früher teilte man die Schnecken in drei Unterklassen ein:
Erstens die Vorderkiemer, auch Prosobranchia genannt. Bei ihnen liegen die Kiemen vor dem Herzen.
Zweitens die Hinterkiemer, die Opisthobranchia. Hier befinden sich die Kiemen hinter dem Herzen.
Drittens die Lungenschnecken, auch Pulmonata genannt. Diese besitzen statt Kiemen eine Lunge und können daher Luft atmen.
Heute gilt diese Einteilung jedoch als überholt. Moderne biologische Forschungen, besonders genetische Untersuchungen, zeigen, dass die Verwandtschaftsverhältnisse komplizierter sind als früher angenommen. Biologen diskutieren deshalb weiterhin über eine neue, verbindliche Systematik der Schnecken.
Da die wissenschaftliche Einteilung noch nicht endgültig geklärt ist, kann man Schnecken auch nach ihrem Lebensraum unterscheiden. Man unterscheidet:
- Meeresschnecken
- Süßwasserschnecken
- Landschnecken
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schnecken eine sehr vielfältige und anpassungsfähige Tiergruppe sind. Sie haben unterschiedliche Lebensräume erobert und zeigen große Unterschiede in Bau, Atmung und Lebensweise.
Süßwasserschnecken


Wikipedia.org / Se90
Posthornschnecke




