Feldmaus


Wikipedia.org / Dieter TD

Steckbrief
Lateinischer Name: Microtus arvalis 
Ordnung: Nagetiere
Familie: Wühler
Aussehen: Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 90–120 mm, die Schwanzlänge 25–38 mm, die Länge des Hinterfußes 14,5–16 mm, selten bis 17 mm und die Ohrlänge 9–12 mm. Die Tiere wiegen meist 18-40 g, selten bis 51 g. Das glatte, kurzhaarige Fell der kleinen Nager ist an der Oberseite graubraun und wird an den Flanken heller. Ihr Bauch ist weißlich, gelblich oder hellbraun getönt.
Herkunft: Die Feldmaus kommt von Spanien bis zur Mongolei, von Italien bis Finnland, in der Türkei und selbst in Sibirien vor.
Lebensweise:
  • Die Feldmaus bewohnt vor allem die offene, landwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft, also Äcker, kurzgrasige Wiesen und Weiden, aber zum Beispiel auch Dünen und trockene und sehr offene Kiefernwälder.
  • Der kleine Nager lebt in unterirdischen, weitläufigen Höhlensystemen. Hier befinden sich alle Räume die eine Mäuse-Kolonie benötigt.
  • Die Feldmaus ist tag- und nachtaktiv. Ruhe- und Aktivitätsperioden wechseln sich in mehrstündigem Rhythmus ständig ab.
Nahrung: Feldmäuse ernähren sich von Gras, Kräutern, Samen und Getreidekörnern. Insekten bilden phasenweise mit 20 % einen wichtigen Bestandteil in ihrer Ernährung.
Sinnesleistung: Die Sinne der Feldmaus sind gut ausgeprägt. Eine besondere Bedeutung hat die Wahrnehmung von Ultraschallgeräuschen zur innerartlichen Kommunikation. Ihre Augen liegen weit oben um Feinde aus der Luft rechtzeitig zu bemerken. Der gute Geruchsinn dient ebenfalls zur Kommunikation und zur Feinderkennung.
Fortpflanzung:

Die Fortpflanzung der Feldmaus spielt sich weitgehend zwischen März und September / Oktober ab. Die Weibchen tragen zwischen 19 und 21 Tagen. Die Wurfgröße umfasst normalerweise 4 bis 5 Jungtiere, es werden wenigstens 2 Würfe im Jahr getätigt. Die frisch geborenen Jungmäuse wiegen im Mittel 1,4 g. Die Augen öffnen sich im Alter von 11 Tagen; die Säugezeit beträgt 17 bis 19 Tage. Weibchen sind bereits im Alter von 12-14 Tagen geschlechtsreif, das heißt noch während der Säugezeit, und werden dann auch bereits häufig begattet.

 

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