Rind


Wikipedia.org / Irmgard

Steckbrief

Lateinischer Name: Bos primigenius taurus 
Ordnung: Paarhufer
Familie: Hornträger
Herkunft: Das Hausrind stammt vom eurasischen Auerochsen ab.
Verbreitung: Das Hausrind findet man überall auf der Erde. Indien ist das Land mit dem größten Hausrind-Vorkommen: Dort leben ca. 226 Millionen Rinder.
Bezeichnungen: Männliche Rinder nennt man Stier oder Bulle. Ein weibliches Rind, das schon einmal ein Kalb geboren hat, ist eine Kuh. Das Jungtier wird Kalb genannt. Kastrierte männliche Rinder heißen Ochsen.
Aussehen: Rinder sind auch heute noch stämmige Tiere. So erreichen Kühe ein Körpergewicht von 500 bis 800 Kilogramm. Die Bullen sind noch schwerer, sie erreichen ein Gewicht zwischen 1000 und 1200 Kilogramm. Sowohl Stiere als auch Kühe haben Hörner, die sie ihr ganzes Leben lang behalten. Darüber hinaus sind Rinder Paarhufer (wie auch Schweine, Ziegen oder Schafe). Das bedeutet, dass sich zwei ihrer Zehen ganz besonders stark entwickelt haben.
Rassen und Arten: Grundsätzlich unterscheidet man zwei Grundtypen von Hausrindern. Rinderrassen, die vor allem als Fleischlieferanten gehalten werden, und solche, die als Milchvieh dienen.
Nahrung: Rinder sind Pflanzenfresser und ernähren sich ausschließlich von Gras und Heu. Eine Kuh kann bis zu 70 kg Gras pro Tag fressen!
Besonderheiten: Rinder sind Wiederkäuer. Das bedeutet sie würgen das Futter nach einiger Zeit wieder hoch, bevor es in den fünf Mägen und im Darm weiter verdaut wird.
Nutzen: Rinder sind Milch- und Fleischlieferanten. Aus ihren Fellen stellt man Leder her. Der Mist der Rinder wird auf dem Misthaufen gesammelt und auf den Feldern als Dünger verwendet.

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