Pferd


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Steckbrief

Lateinischer Name: Equus ferus caballus
Ordnung: Unpaarhufer
Familie: Pferde
Herkunft: Alle heutigen Pferde stammen vom Wildpferd ab.
Aussehen: Das Pferd hat vier lange Beine, einen langen Hals, einen großen Kopf mit einer Mähne, und einen langen Schwanz. Sie sind Einhufer. Nur ihre Mittelzehe ist zu einem einzigen Huf entwickelt, die anderen Zehen sind verkümmert.
Rassen und Arten:

Es gibt viele Pferderassen. Je nachdem, zu welchem Zweck Pferde gezüchtet werden, unterscheidet man Kaltblüter, Warmblüter, Vollblüter, Halbblüter und Ponys. Die Bezeichnungen Kalt-, Warm- und Vollblut beziehen sich dabei auf den Charakter der Pferde und nicht wie man vielleicht vermutet auf die Wärme ihres Blutes.

Vollblüter:
  • Als Vollblutpferde bezeichnet man Pferde deren Abstammung auf die Araberpferde zurückgeht. Vollblüter sind sehr temperamentvolle Tiere. Sie werden meist als Sportpferde eingesetzt.
Kaltblüter:
  • Kaltblüter sind kräftige und massige Pferde mit meist klobigen Köpfen, die ein Gewicht bis zu einer Tonne haben können. Aufgrund ihres Körperbaus und des ruhigen Temperaments eignen sich diese Pferderassen besonders gut zum Ziehen schwerer Kutschen,
Warmblüter:
  • Als Warmblüter bezeichnet man Pferderassen, die aus einer Kreuzung zwischen Vollblüter und Kaltblüter hervorgegangen sind. Sie sind temperamentvoller als ein Kaltblut, aber nicht so nervös wie ein Vollblut. Diese Pferde eignen sich für das Reiten, aber auch als Zugpferde.
Halbblüter:
  • In der Pferdezucht werden als Halbblut Pferde bezeichnet, die aus einer Kreuzung mit einem Vollblutpferd und einer anderen Pferderasse entstanden sind. Halbblüter haben mindestens einen Vollblutanteil von 50 %. Auch Pferde mit einem größeren Vollblutanteil werden als Halbblüter bezeichnet. Halbblüter mit einem besonders hohen Anteil an Vollblut werden im Galopprennsport und dort speziell in Hindernisrennen eingesetzt
Pony:
  • Ponys sind kleinwüchsige Pferde mit einem Widerrist (Schulterhöhe) von unter 148 cm. Sie haben meist einen stämmigem Körperbau und ein starkes Gebiss. Aufgrund ihrer geringen Größe wurden Ponys früher oftmals zur Kohlebeförderung im Bergbau eingesetzt. Heute dienen sie meist als Reitpferde für Kinder. Ponys sind außerdem hervorragende Kutschpferde.
Nahrung: Sie ernähren sich im Sommer von den Pflanzen auf der Weide, im Winter von Hafer und Heu.
Nutzen: Reit- und Kutschpferd, in der Waldwirtschaft vereinzelt noch als Arbeitspferd.

Bildergallerie

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