Alpenmurmeltier


Wikipedia.org / Maximilian Narr

Steckbrief

Lateinischer Name: Marmota marmota
Ordnung: Nagetiere
Familie: Hörnchen 
Aussehen: Das Murmeltier wird bei 8 kg Körpergewicht etwa 65 cm lang, wobei 15 cm auf den buschigen Schwanz entfallen. Der dichte Pelz hat eine bräunlich-gräuliche Färbung.
Herkunft: Das natürliche Verbreitungsgebiet des Alpenmurmeltiers umfasst die Alpen, die Karpaten und die Hohe Tatra, wobei das Murmeltier nirgendwo flächendeckend vertreten ist.
Lebensraum: Das Murmeltier lebt in einer Höhe zwischen 900 und 2500 Metern und bevorzugt sonnige Bergwiesen und Geröllfelder.
Nahrung: Bis zu einem Kilo Pflanzen fressen die Murmeltiere pro Tag. Auf ihrem Speiseplan stehen zum Beispiel Alpenklee oder Alpenliebstöckel. Bis zum Herbst müssen sie sich ein Fettpolster anfressen, von dem sie den ganzen Winter zehren.
Verhalten: Alpenmurmeltiere sind gesellige, tagaktive Tiere. Sie leben in Familiengruppen, die von einem Männchen und einem Weibchen angeführt werden und bis zu 20 Tiere umfassen können. In einer Familie entwickeln sich starke Bande.
Sinnesleistung: Alpenmurmeltieres sind mit einem sehr guten Sehvermögen ausgestattet. Auch das Gehör ist sehr gut und empfindlich. So werden die Murmeltiere rechtzeitig vor Feinden gewarnt und können in ihren Bau fliehen. Der Geruchsinn hingegen ist schlecht entwickelt.
Fortpflanzung:
  • Die Paarungszeit beginnt gleich nach dem Winterschlaf im April oder Mai. Nach einer Tragzeit von 30 Tagen bringt das Weibchen zwei bis fünf Jungtiere zur Welt.
  • Zuerst sind die Kleinen blind, nackt und hilflos. Sie wiegen bei ihrer Geburt nur etwa dreißig Gramm. Am Anfang saugen sie von ihrer Mutter Milch. Nach rund vierzig Tagen verlassen sie zum ersten Mal den Bau und knabbern an frischen Gräsern.

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